Alles zur Privatisierungsdebatte
MIT informierte sich über
den Begriff "Daseinsvorsorge"
Am 13. Mai 2008 haben sich in einer gemeinsamen
Veranstaltung im "Agneshaus" Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Mitte
und der MIT von Herrn Schaude aus Sicht der Rechtsaufsicht rechtliche Hintergründe
der "Daseinsvorsorge" erläutern lassen. Die Erkenntnisse haben
die Anwesenden in ihrer Überzeugung bestärkt, dass ein kommunales
Firmengeflecht wie in Leipzig zumindest rechtliche Bedenken aufkommen lässt,
wie diese sich aus dem Vortrag ableiten lassen ...weiter...
Keine Privatisierung kommunalen Eigentums:
MIT hält Auswirkungen für verheerend (28.01.2008)
Der Erfolg des Bürgerentscheides am 27. Januar 2008 gegen
den Verkauf von kommunalen Betrieben oder Anteilen wird Auswirkungen auf den Finanzhaushalt
der Stadt haben. Nicht nur, dass mindestens für drei Jahre Schulden nicht
abgebaut werden können, die Wettbewerbsverzerrungen gehen weiter. Kritik
richtet die MIT jedoch auch an ihre eigene Partei: Die CDU hätte die Bürger
besser aufklären müssen und nicht nur zusehen, wie privates Engagement
verteufelt wird. ...weiter...
Ob Stadtwerksanteile verkauft werden oder
nicht - Die Debatte darf nicht aufhören" (6. November 2007)
Das kommunale Leipziger Firmengeflecht - ein Dauerbrenner
auch für die nächsten Jahre: Der MIT-Kreisvorstand hat daher in seiner
Sitzung am 6.11.2007 einen weiteren Antrag beschlossen, mit dem CDU-Kreisvorstand
und Stadtratsfraktion Leipzig zu weiteren Aktivitäten in Richtung Verkauf
kommunaler Anteile oder ganzer Unternehmen aufgefordert werden
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MIT brachte Antrag zum "Bürgergerbegehren"
beim Kreisparteitag der CDU ein: (6. Oktober 2007)
Vielen MIT-Mitgliedern war es längst zu viel. Bei allem
Verständnis dafür, dass Bürger Entscheidungen mit treffen wollen,
ist doch eines sicher: Jeder, der eine Unterschrift unter ein Bürgerbegehren
setzt, sollte über das Für und Wider, Vor- und Nachteile umfassend aufgeklärt
sein. Allein zu suggerieren, wie furchtbar es doch wäre, wenn der Straßenbahnbetreiber
nicht mehr LVB hieße, Wohnungen nicht mehr von der LWB verwaltet oder Bestattungen
ausschließlich von privaten Unternehmen vorgenommen werden würden,
führt auch zu Fehleinschätzungen. Darüber, dass nicht alle Unternehmer
"Heuschrecken" sind, die bei einer möglichen Privatisierung einzelner Betriebe
ihr Geld nach Leipzig tragen, muss ebenso gesprochen werden. Deshalb hat der Vorstand
der MIT einen Initiativantrag in den Kreisparteitag der CDU eingebracht. Damit
soll die Leipziger CDU Position beziehen und deutlich machen, dass private Unternehmen
viele Aufgaben nicht schlechter erfüllen, als Staat oder Kommune, manchmal
sogar besser: Ein Entscheid gegen jegliche Privatisierungen nützt der Stadt
Leipzig herzlich wenig, deshalb stimmte der Kreisparteitag am 6. Oktober 2007
folgenden Anträgen zu ...
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